Archiv 2014

Januar

„Radio Elysée"

Gemeinsam mit dem Institut français und der Film- und Medienstiftung NRW laden wir zu der Hörspielsoirée des Liquid Penguin Ensembles und des Saarländischen Rundfunks ein.

Die Deutschen nehmen alles viel zu schwer – die Franzosen leben viel zu leicht. Es handeltsich dabei um Klischees und Stereotypen, die die deutsch französische Freundschaft eherbelasten. Schwerkraft, Gravitas, soll nach den Philosophen Deleuze und Guattari das Wesenvon Staaten sein. Wenn das stimmt, dann sollten Deutschland und Frankreich miteinanderins All fliegen und ein Gemeinwesen in der Schwerelosigkeit planen. So könnte das deutsch-französische Verhältnis entkrampft werden. Denn die Schwerelosigkeit des Weltraums lässtuns Altbekanntes ganz anders, neu erleben: Wie spielt man Fußball im Weltall, wie singtman dort Opern? Lassen Sie sich verführen und Ihre Phantasie anregen mit der vom Liquid Penguin Ensemble geplanten deutsch-französischen Live-Übertragung aus dem All.


Henri Matisse: "Figur & Ornament"

Die Ausstellung lockt uns - frankophile Kunstliebhaber - nach Münster.

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„1914-1918 Le récital de Verdun – deutsch-französische musikalische Begegnungen.“

Im Jahre 2014 jährt sich der 1. Weltkrieg zum 100. Male. Ein weit entfernter, sozusagen in den Geschichtsbüchern versunkener Krieg, ohne direkten Bezug zur Gegenwart? Ganz und gar nicht, ist doch der 2. Weltkrieg und die durch den Mauerfall enstandene neue Weltordnung ohne die Analyse der Kriegskatastrophe nicht nachzuvollziehen. Kern des Weltkrieges war der deutsch-französische Konflikt. Das zwischen den Erbfeinden von damals künstlerische Begegnungen stattfanden, die sich über die ungeheure Kriegsspannung hinwegsetzen konnten, zeigt der Récital de Verdun. Die Kombination aus Schauspiel und Vortrag nähert sich auf spielerische Art und Weise den großen Kompositionen der deutschen und französischen Komponisten aus der Zeit des 1. Weltkriegs. „Le récital de Verdun“ ist eine musikalische Erzählung, die einer freien Bearbeitung eines wahren historischen Berichts zugrunde liegt. Sie wird präsentiert vom deutsch-französischen Schauspieler David Grimaud und am Klavier vierhändig begleitet von Karol Beffa und Johan Farjot, die eigens zu diesem Anlass eine Musik improvisieren werden. Das Stück basiert zugleich auf dem Werk Récital de Verdun (Solist in Verdun) des französischen Autors Gilles Marie. Es beschreibt die Gedankenwelt eines Pianisten inmitten der barbarischen Grausamkeit des 1. Weltkriegs. Seine Gedanken umkreisen immer den Glanz längst vergangener Tage. Hierzu verleitet wird er durch ein Haus, das er in der Ferne sehen kann und das auf ihn eine magische Anziehungskraft ausübt.

Um Sie ganz in die Zeit des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zurückzuversetzen, wird Karol Beffa, wie in musikalischen Salons dieser Zeit üblich, zu Themen improvisieren, die vom anwesenden Publikum vorgeschlagen werden.

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