Archiv 2020

Mai

Ein Gruß auf Französisch zur Geschichte des "Muguet porte-bonheur du 1er mai" von unserer Präsidentin.

Ein Gruß auf französisch (...) 


EUROPATAG

Gedanken zum Europatag

Jean Monet hat einst geschrieben:
„ Les hommes n´acceptent le changement que dans la nécessité et ils ne voient la nécessité que dans la crise."


Mai

Im Galarock des heiteren Verschwenders,
ein Blumenzepter in der schmalen Hand,
fährt nun der Mai, der Mozart des Kalenders
aus seiner Kutsche grüßend übers Land.

Es überblüht sich, er braucht nur zu winken.
Er winkt und rollt durch einen Farbenhain.
Blaumeisen flattern ihm voraus und Finken
und Pfauenaugen flügeln hinterdrein.

Die Apfelbäume hinterm Zaun erröten,
die Birken machen einen grünen Knicks.
Die Drosseln spielen auf ganz kleinen Flöten
das Scherzo aus der Symphonie des Glücks.

Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle.
Wir ziehn den Hut – die Kutsche rollt vorbei.
Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle.
O gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai!

Melancholie und Freude sind wohl Schwestern,
und aus den Zweigen fällt verblühter Schnee.
Mit jedem Pulsschlag wird aus Heute Gestern.
Auch Glück kann weh tun. Auch der Mai tut weh.

Er nickt uns zu und ruft: „Ich komm ja wieder!“
Aus Himmelblau wird langsam Abendgold.
Er grüßt die Hügel, und er winkt dem Flieder.
Er lächelt, lächelt – und die Ku


Deutsch-Französischer Bürgerfonds

Wir möchten Ihnen ein „deutsch-französisches Projekt zur Stärkung der Zivilgesellschaft“ vertraut machen: Die offiziellen Informationen zum Deutsch-Französischen Bürgerfonds, die Historie des Deutsch- FranzösischenJugendwerks/Office franco-allemand pour la Jeunesse, das 1963 im Rahmen des Elysée-Vertrags auf die Initiative von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer zurückgeht. 

Da uns Corona momentan alle in unserer Bewegungsfreiheit stark einschränkt, sollten wir "jetzt erst recht" den dadurch entstandenen Irritationen zwischen Deutschland und Frankreich entgegenwirken und mit Online-Projekten die "geschlossenen Grenzen" überwinden.

Fördersteckbrief inklusive Video

Construisons ensemble
 


„Warum Macron „Ich“ sagt und Merkel „Wir““

Géraldine Schwarz, deutsch-französische Journalistin, Dokumentarfilmerin und Autorin des Romans 
Les Amnésiques (dt. Die Gedächtnislosen – Erinnerungen einer Europäerin
2018 ausgezeichnet mit dem Preis des Europäischen Buches

Gastbeitrag hier lesen


"Die Epidemien von Cholera im Paris des 19. Jahrhunderts": Zwei Texte von Depping und von Heine

Depping war Zeuge in Paris von zwei Epidemien von Cholera, in den Jahren 1832 und 1849.  1832 gab es innerhalb von nur sechs Monaten 19.000 Tote und Depping verlor mehrere Freunde und seine Schwägerin. In einem Brief auf französisch an die Fürstin zu Salm-Dyck gibt er eine sehr persönliche und kurze Beschreibung des Lebens in der Zeit der Cholera in dieser Stadt.

Brief an Constance zu Salm-Dyck

In seinem literarischen Text beschreibt Heine in sehr makabrer Weise die Arbeit der Leichenwächter auf dem cimetière du Père Lachaise. Dies errinert uns an die vor nicht langer Zeit gezeigten Bilder der Militärfahrzeuge in Italien, die die Leichen abtransportierten.

Text von Heinrich Heine

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